Goldglänzender Rosenkäfer, Gemeiner Rosenkäfer
Beschreibung
Der Goldglänzende Rosenkäfer oder Gemeine Rosenkäfer, wie Cetonia aurata auch genannt wird, dürfte der in Deutschland am häufigsten anzutreffende Rosenkäfer sein. Aufgrund seiner Größe, die Käfer können zwischen 15 und 20 Millimeter lang werden, sowie der metallisch-grünen oder braun-metallischen Färbung der Flügeldecken, zählt er zu den auffälligen Insekten.
Vom ähnlich aussehenden Großen Rosenkäfer (Protaetia speciosissima) lässt er sich anhand der gerillten und gefleckten Flügeldecken unterscheiden.
Verwandtschaftliche Verhältnisse bestehen zu den Maikäfern und Junikäfern, die ebenfalls der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) angehören.
Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet umfasst die meisten europäischen Länder. In Asien reicht es bis nach China.
Cetonia aurata besiedelt Parks, Gärten, Obstwiesen und Gebüschsäume.

Lebensweise
Die Eier werden überwiegend in verrottendes Holz abgelegt, von dem sich die Larven ernähren. Die hier gezeigten Engerlinge stammen aus meinem Komposthaufen, in dem ich auch den Heckenschnitt entsorge.
Die Käfer sind von April bis Oktober in Blüten anzutreffen und fressen die Stempel, Staubgefässe oder Blütenblätter. Gelegentlich gehen sie auch an Früchte, wie zum Beispiel Tomaten oder Trauben. Dass sie nennenswerte Schäden anrichten, ist mir nicht aufgefallen.
Angeflogen werden nicht nur Wildsträucher und Obstgehölze aus der Familie der Rosengewächse, sondern auch Holunder, Rhabarber, Liguster oder Flieder. Auch auf den Blüten der Pfeilkresse konnte ich den Goldglänzenden Rosenkäfer schon beobachten.
Bei Gefahr lassen sich die Käfer auf den Boden fallen.
Cetonia aurata ist tagaktiv.
Engerlinge (Larven)
Die Engerlinge des Goldglänzenden Rosenkäfer ernähren sich von Totholz, sie knabbern nicht an den Wurzeln von lebenden Pflanzen. Sie bewegen sich auf dem Rücken liegend, so lassen sich sich gut von den Larven der Maikäfer unterscheiden.

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